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Ratgeber
Online-Kurs erstellen: der Schritt-für-Schritt-Leitfaden
Ein guter Online-Kurs entsteht nicht durch möglichst viele Videos, sondern dadurch, dass deine Teilnehmer am Ende wirklich etwas können. Dieser Leitfaden führt dich von der Idee bis zum ersten Verkauf — ohne Technik-Überforderung und ohne leere Versprechen.
1. Thema und Ergebnis festlegen
Starte nicht mit „Worüber weiß ich viel?“, sondern mit „Was soll die Teilnehmerin am Ende können, was sie vorher nicht konnte?“. Ein klares Versprechen (das Ergebnis) macht Kurs, Marketing und Preis leichter. Je konkreter, desto besser — „in 30 Tagen zur ersten eigenen Website“ schlägt „Website-Basics“.
2. Inhalte in Module und Lektionen gliedern
Zerlege den Weg zum Ergebnis in Module (Etappen) und kurze Lektionen (ein Gedanke pro Lektion). Diese Struktur ist zugleich dein Drehbuch. Faustregel: lieber viele kurze, abgeschlossene Lektionen als wenige lange — das hält Menschen dran.
3. Aufnehmen — pragmatisch, nicht perfekt
Für den Start reichen ein ruhiger Raum, ordentliches Licht und ein brauchbares Mikrofon. Bildschirmaufnahmen, Slides oder du vor der Kamera — je nach Thema. Perfektion kommt später; die erste Version darf gut genug sein. Ergänze Text, Downloads und kleine Aufgaben, damit nicht alles Video ist.
4. Aktivierung einbauen: Quizze, Aufgaben, Rhythmus
Der Unterschied zwischen „angeschaut“ und „angekommen“ sind aktive Elemente: kurze Wissens-Checks, praktische Aufgaben mit Feedback und — wenn möglich — ein gemeinsamer Takt (Gruppenstart). Menschen bleiben eher dran, wenn sie tun statt nur konsumieren.
5. Plattform wählen
Du brauchst eine Plattform, die deine Inhalte hostet, Zugänge verwaltet und Zahlungen abwickelt. Achte auf DSGVO/EU-Hosting, faire Kosten und darauf, ob Zahlungen direkt auf dein Konto laufen oder über einen Reseller. Mentory ist genau darauf ausgelegt, dass Teilnehmer ankommen — mit Gruppen, Frühwarnsystem und Teilnehmer-Akte.
6. Preis festlegen
Der Preis ergibt sich aus dem Ergebnis, nicht aus der Videolänge. Ein Kurs, der ein echtes Problem löst, darf mehr kosten als „viel Content“. Teste ruhig verschiedene Modelle — Festpreis, Zahl-was-du-willst oder eine Mitgliedschaft. Wichtig: transparente Kosten ohne versteckte Reseller-Aufschläge.
7. Veröffentlichen und die ersten Teilnehmer holen
Warte nicht auf den „fertigen“ Kurs. Lade eine kleine Gruppe ein, sammle Feedback, verbessere. Deine ersten Absolventen sind dein bester Beweis — ihre Ergebnisse und Bewertungen verkaufen den Kurs danach für dich.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, einen Online-Kurs zu erstellen?
Ein fokussierter Kurs ist oft in wenigen Wochen startklar, wenn du dich auf ein klares Ergebnis beschränkst. Der häufigste Fehler ist, zu groß zu planen — starte lieber klein, veröffentliche und verbessere mit echtem Teilnehmer-Feedback.
Welche Technik brauche ich für den Anfang?
Für den Start reichen ein ruhiger Raum, gutes Licht, ein solides Mikrofon und eine Plattform, die Hosting, Zugänge und Zahlungen übernimmt. Teure Ausrüstung ist am Anfang nicht nötig — Klarheit im Inhalt schlägt Produktionswert.
Was kostet eine Kursplattform?
Das hängt vom Anbieter ab. Bei Mentory kannst du kostenlos starten (5 % pro Verkauf) und wechselst optional zu Mentory Pro für weniger Gebühr (1,79 %) — Zahlungen laufen direkt auf dein Konto. Mehr auf der Preisseite.
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